Den ersten Tag der Forschertage begannen wir, die Wildnis Explorers, nach der gemeinsamen Eröffnung, mit ein paar Kennenlernspielen. Als erste Aktivität der Woche beschäftigten wir uns dann den ganzen Vormittag mit einem spannenden Bewohner unserer Umgebung, der Wildbiene: wir bastelten Nisthilfen mit ,erfuhren mehr über die verschiedenen Arten der Bienen und machten uns, ausgestattet mit Becherlupen, schließlich selbst auf die Suche nach ein paar Wildbienen. Nach dem Mittagessen und der Pause ging es direkt wieder hinaus, denn der Nachmittag wurde im Wald verbracht. Hier lernten wir über verschiedene Böden und deren Wasseraufnahme, bastelten unser eigenes Modell eines Waldes und schauten uns zu guter letzt noch ein paar Tierspuren an, die wir dann dem jeweiligen Tier zuordneten. Ein gelungener erster Tag!
Heute starteten wir mit zwei spannenden Aktivitlten in den zweiten Tag der Forscherwoche: wir bastelten aus Erde und Wildblumensamen Samenbomben, die wir später, im weiteren Verlauf des Tages zum bepflanzen einer Wiese verwendeten. Außerdem lernten wir in einem spannenden Workshop mehr über die Kühlwirkung von Pflanzen, bevor wir uns dann auf den Weg zum Liesingbach machten. Dort angekommen, starten wir, mit Keschern und Becherlupen ausgerüstet, los und gingen auf die Suche nach tierischen Flussbewohnern. Nach einer Stärkung und kurzer Pause ging es dann ans basteln: Es wurden Aquascopes, um Fische Unterwasser zu beobachten, eine Reuse, um Fische zu fangen und sogar ein Fischspeer hergestellt. Geschafft und ausgepowert ging es dann schließlich zurück ins Forscherzentrum.
Am Mittwoch machten sich die Wildnis Explorers direkt in der Früh auf den Weg in den Wald, denn heute stand Survival auf dem Plan. Als erster Programmpunkt wurde ein eigener Wasserfilter aus Naturmaterialien bastelt, den wir natürlich sofort getestet haben! Nach einer Mittagspause war ein bisschen Schnitzen und Tippis bauen an der Reihe und schließlich gab es dann die Herausforderung des Tages: das Bauen einer Kugelbahn in der Natur mit anschließendem Rennen. Als Abschluss hörten wir beim „Spähikel“ der Bundesforste spannende Dinge über unsere heimischen Tiere, deren Lebensräume, Spuren und Stimmen.
Am Vormittag des vierten Tages unternahmen die Wildnis Explorers einen Ausflug auf die Forschungsstation der veterinärmedizinischen Universität, den Haidlhof. Dort bekamen wir eine spannende Führung, bei der wir mehr über die neuseeländischen Keas, Raben und Krähen erfuhren und sie auch selber füttern durften. Am Nachmittag, wieder zurück in Perchtoldsdorf, ging es dann wieder in den Wald, wo wir mit einem selbst erstellten Barfußpfad und spannenden Tastpfad unsere Sinne testeten.
Der letzte Tag der Forscherwoche begann mit dem gemeinsamen warm-up und dem Forschersong, bevor wir uns dann auf den Weg in die Natur machten. Den Vormittag verbrachten wir dann damit Nisthilfen für Ohrschlürfer aus Tontöpfen, gefüllt mit Holzwolle, zu basteln, aus Ton Tiere zu formen und das Abschlussquiz für die Eltern vorzubereiten. Nach der Mittagspause war es dann auch schon soweit und als gemeinsames Ende machten wir ein Spiel im 1,2 oder 3 Format mit unseren Eltern, bei dem wir sie über Dinge, welche wir in der Woche gelernt haben, abfragten. Mit gemeinschaftlichem Singen des Forschersongs mit allen Gruppen zusammen schlossen wir die Woche erfolgreich ab!