Forschertage

Wissensjäger und Forscherhexen

Montag

Heute erlebten die jungen Magizoologen einen ersten spannenden Tag auf den Spuren phantastischer Tierwesen. Nach lustigen Kennenlernspielen gingen wir einer kniffligen Forscherfrage nach: „Kommt das Blatt vom Blatt oder vom Holz?“ Dabei erfuhren die Kinder Interessantes über die Herstellung von Papier. Anschließend durften alle selbst Papier schöpfen um ihr eigenes Forscherbuch zu gestalten. Mit viel Kreativität und Teamgeist entstanden danach kleine Magizoologen-Forscherzentren, in denen künftig geheimnisvolle Entdeckungen dokumentiert werden können. So verging der erste Forschertag voller Forschergeist, Magie und spannender Erlebnisse wie im Flug.

Dienstag

Tag zwei der Forschertage geht bei den Wissenjägern und Forscherhexen traditionell über die Perchtoldsdorfer Heide zur Liesing. Zuvor mussten die Magizoologenhäuser noch fertig gestellt werden um dann die echten „magischen“ Wesen mit der Becherlupe zu erforschen. Magischen Fähigkeiten unserer heimischen Tiere und Pflanzen? Klar – denn wer denkt denn, dass z.B. die Ringelnatter bei Gefahr stinkt, die Blattschneiderbiene nahezu perfekte Kreise aus Blättern ausschneiden kann und der Wiesensalbei einen raffinierten Hebelmechanismus besitzt. Da das Wetter doch recht schwülwarm war, kam das Wasserforschen an der Liesing bei unseren nahezu perfekten „Tarnwesen“ (Steinfliegenlarve, Forelle, Bachflohkrebs, etc.) genau richtig. Flossbau und Wettrennen beendet einen abwechslungsreichen Tag.

Mittwoch

Der Vormittag war das Spähikel zu Gast bei den Forschertagen. Die Kinder durften präparierte Waldtiere streicheln, ordneten Trittsiegel zu und erfuhren viel Spannendes über die Akustik des Waldes. Danach durften sie selbst mit Lauschgeräten im Wald unterwegs sein. Habe ich hier einen Käfer gehört? Oder das Wasserpumpen des Baumes? Passend jedenfalls denn es ging gleich weiter in den Wald. Thema waren die gefährlichen, starken, oft sehr schnellen und nicht selten nachtaktive Wesen des Waldes. Die Kinder durften selbst erfahren, wie es ist als Waldtier im Dunkeln unterwegs zu sein probierten selbst Stärke und Geschwindigkeit aus und erfuhren das Totholz eine ungemein wertvolle Ressource für den Wald ist, an der auch die Kinder oft ihre Freude haben. Beim Kugelbahnbauen war dann auch viel „Waldphysik“ gefragt, denn die Kugel rollt nicht immer wie man es sich vorstellt.

Donnerstag

Die Raben- und Keasforschungsstation Haidlhof bei Baden stand heute auf dem Programm. Dort lernten wir viel über die klugen Vögel, die nicht nur stark im Teamwork sind, sondern auch Spass an knifflige Aufgaben haben – und sie lieben sogar Computerspiele! Zurück in Perchtoldsdorf konnten endlich unsere Forscherbücher vollendet werden: Die „papiergeschöpften“ Einbände waren nun mehrere Tage getrocknet und gepresst worden und wurden nun mit schönen Erinnerungen aus den letzten Tagen befüllt: Von Keasfedern über gemalte Becherlupentiere bis hin zu Tagebucheinträgen war alles dabei.

Freitag

Am letzten Tag unseres Forschercamps erwartete die jungen Forscherinnen und Forscher ein spannender. Beim Tarnspiel der Gottesanbeterin, der Schatzsuche der Elster und einem Raben-Gedächtnisparcours mit Waldschätzen waren Beobachtungsgabe, Geschick und Merkfähigkeit gefragt. Anschließend wurden die Urkunden an alle Forscherinnen und Forscher verliehen. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Präsentation mit den Eltern, die erraten durften, welches phantastische Tierwesen von welchem heimischen Tier inspiriert ist. So gingen fünf erlebnisreiche Forschertage mit vielen Entdeckungen und strahlenden Gesichtern zu Ende.

 

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