Forschertage

Experiment Fotografie

Montag

Am ersten Tag unserer Forschungsreise lernten wir, dass für Fotografie immer Licht gebraucht wird. Beim gemeinsamen Experimentieren erfuhren die jungen Forscher/innen was eine Cyanotypie ist und stellten eigene Arbeiten her. Dafür wurde ein dickeres Papier mit einer speziellen, lichtempfindlichen, chemischen Mischung bestrichen und getrocknet. Anschließend entstanden durch das Auflegen von gesammelten Naturmaterialien und mit Hilfe des Sonnenlichts individuelle Werke. Abschließend widmeten sich die Hobbyfotographen dem Chemogramm und zeichneten mit Öl, Fixierer und Entwickler, um zu sehen wie sich diese drei Substanzen auf das Foto beim Entwickeln auswirken.

Dienstag

Auch heute hieß es wieder forschen, forschen, forschen. So wurde gleich zu Beginn die Technik der Cyanotypie anhand von Selbstportraits ausprobiert und wiederholt. Parallel dazu bewiesen die jungen Forscher/innen viel Geschick beim Anfertigen von Fotogrammen mit selbst auswählten Alltagsmaterialien. Danach klärte die Fotografiegruppe gemeinsam die Fragen, wie eigentlich ein Foto entsteht und ob die Welt nun am Kopf steht oder nicht. Voller Erstaunen stellten die Hobbyfotografen/ Hobbyfotografinnen fest, dass auch aus einer Keksdose eine Kamera entstehen kann. So machten sich die Forscher/innen mit ihren selbstgebastelten Lochkameras auf den Weg und suchten nach immer neuen Motiven.

Mittwoch

Auf der Reise nach neuem Wissen und vielfältigen Eindrücken, machte sich die Fotografiegruppe heute auf den Weg in das 21er Haus und Kunstforum in Wien. Dort erfuhren die Forscher/innen nicht nur etwas über wichtige Künstler/innen und die Fotografie an sich, sondern konnten auch neue Techniken selbst ausprobieren. Besondere Highlights waren das Fotografieren mit den Polaroidkameras in Kleingruppen, das Experimentieren mit Farbfiltern und das Einscannen von aufgelegten Bildkompositionen. Mit einer Menge Kreativität und Begeisterung entstanden so viele einzigartige Werke.

Donnerstag

Am Vormittag stürzte sich die Fotografiegruppe voller Tatendrang in das Zeichnen mit Licht. Die jungen Fotografen/ Fotografinnen erfuhren was es alles bei der Entstehung einer Lichtzeichnung zu beachten gibt und ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Dabei wurden ihre Ideen immer detaillierter und verlangten ihnen einiges an Teamarbeit und Timing ab. Mit diesem Elan experimentierten sie anschließend auch mit verschiedenen Perspektiven und Farbfiltern beim Fotografieren weiter. Beim Stationenbetrieb am Nachmittag hatten alle Forschergruppen die Möglichkeit einen kleinen Einblick in die Arbeit der anderen Gruppen zu werfen.

Freitag

So schnell kann eine Woche vergehen, wenn man mit Spannung und Neugier die Welt erforscht und entdeckt. Es sind viele schöne und sehr kreative Kunstwerke entstanden die heute in Form einer kleinen Ausstellung für die Eltern aufbereitet wurden. Außerdem hatten die Forscher/innen die Möglichkeit Techniken die ihnen gut gefallen haben noch einmal auszuprobieren. Zur Feier des Tages bekam jeder unserer fleißigen Hobbyfotografen/ Hobbyfotografinnen eine Urkunde überreicht.

 

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